Neuigkeiten bei Zell Gold

Foto einer Eierpackung mit einem offenen Ei

Sind Eier, Butter & Co. Schuld an meinem hohen Cholesterin?

Passend zum Osterfest und all den Eiern, die jetzt wieder auf dem Tisch landen möchte ich heute ein Thema aufgreifen, das dabei oft kritisch beäugt wird: Cholesterin. Viele kennen es vom Arztbesuch: Die Werte sind erhöht, und schnell heißt es, man solle weniger fettreiche Lebensmittel essen und besser aufs Gewicht achten. Doch wie „böse“ ist Cholesterin wirklich? Was genau steckt dahinter – und warum wird dieser Wert im Blut überhaupt gemessen? Genau das schauen wir uns jetzt genauer an. Es gibt nicht nur „gut“ oder „schlecht“ Cholesterin ist ein essenzieller Bestandteil unserer Blutfette. Ein weiterer bekannter Bestandteil sind die Triglyceride. Es gibt noch viele andere Lipidklassen, auf diese möchte ich hier aber nicht im Detail eingehen. Triglyceride fungieren im Körper vor allem als Energiespeicher. Wird unserem Körper über die Nahrung zu viel Energie in Form von Fett oder Zucker zugeführt, wandelt er überschüssige Energie in Fettreserven um. Diese werden über sogenannte Lipoproteine im Blut transportiert und in Geweben wie Fettgewebe oder auch der Leber gespeichert. Cholesterin hingegen dient nicht als Energiespeicher, sondern ist ein wichtiger „Baustoff“ für unseren Körper. Es wird benötigt für den Aufbau von Zellmembranen, die Synthese von Hormonen (einschließlich Vitamin D) und die Bildung von Gallensäuren, die

Weiterlesen »

Eine Ode an die Leber

Diesen Artikel möchte ich einem, aus meiner Sicht, wahren Superhelden unseres Körpers widmen: unserer Leber. Ein echtes Multitalent Unsere Leber ist eines der leistungsfähigsten und gleichzeitig unterschätztesten Organe überhaupt. Sie übernimmt mehrere hundert Aufgaben gleichzeitig und fungiert als zentrale Schaltstelle unseres gesamten Stoffwechsels. Alles, was wir essen oder trinken wird hier verarbeitet, umgewandelt, gespeichert oder entgiftet. Nährstoffe werden in Energie umgewandelt, überschüssige Energie wird gespeichert und bei Bedarf wieder bereitgestellt. Gleichzeitig baut die Leber Alkohol, Medikamente und andere Schadstoffe ab, produziert wichtige Eiweiße für die Blutgerinnung sowie Gallensäuren für die Fettverdauung und spielt sogar eine wichtige Rolle im Immunsystem, indem sie das Blut filtert und Krankheitserreger entfernt. Besonders beeindruckend ist ihre Fähigkeit zur Regeneration. Selbst nach einer Schädigung kann sich die Leber in einem gewissen Maß wieder erholen – vorausgesetzt, sie wird nicht dauerhaft überfordert. Wie kommt es zu einer Fettleber? Einige Menschen erhalten im Laufe ihres Lebens die Diagnose einer beginnenden oder fortgeschrittenen Fettleber. Häufig handelt es sich dabei um einen Zufallsbefund, denn eine Fettleber verursacht lange Zeit keine Beschwerden und bleibt daher oft unbemerkt. Die Entstehung lässt sich im Grunde einfach erklären: Unsere Leber ist darauf ausgelegt, Energie aus der Nahrung bereitzustellen und einen Überschuss für schlechtere Zeiten

Weiterlesen »
Dominosteine kippen um bis eine Hand den Fall stoppt

Bin ich wirklich gesund?

Oder sollte die Frage eher lauten: Ab wann gelte ich als krank? Jeder von uns fühlt sich mal „nicht gut“. Oft stecken wir das einfach weg oder ignorieren es. Irgendwie muss es ja weitergehen. Der Alltag sitzt uns im Nacken: Die Arbeit wartet, der Haushalt ruft und die Familie, der Partner usw. sind ja auch noch da. Doch irgendwann wird es lästig, wenn wir uns dauerhaft erschöpft, müde, unkonzentriert oder schlecht gelaunt fühlen. Wenn wir schlecht schlafen, ohne erklärlichen Grund zu- oder abnehmen oder sich Haut und Haare ins Negative verändern, wird es frustrierend. Irgendwann, wenn der Leidensdruck zu groß wird, überlegen wir dann doch, uns einmal durchchecken zu lassen. Wir gehen zum Arzt oder Therapeuten unserer Wahl und geben unsere Symptome in die Hände kompetenter Fachkräfte, die es ja wissen müssen. Es wird dann vielleicht ein Blutbild angefertigt, das ein oder andere Vitamin überprüft, vielleicht auch einmal der Glukose- oder Cholesterinwert kontrolliert. „Soweit ist eigentlich alles okay.“ Soweit? Was genau bedeutet das denn? Die Werte tanzen vielleicht nicht komplett aus der Reihe – ein bisschen Zucker hier, ein bisschen zu viel Fett da, die roten Blutkörperchen vielleicht etwas größer und das Hämoglobin ein wenig vermindert – aber alles noch

Weiterlesen »
verschiedene Lebensmittel sind in einem großen Dreieck angeordnet

Was genau sind Nährstoffe – und warum reden alle darüber?

„Die richtigen Nährstoffe für dich!“ – „Bist du optimal versorgt?“ – „Tracke jetzt deine Lebensmittel!“ Solche Sätze begegnen uns inzwischen überall. Aber mal ehrlich: Was genau sind Nährstoffe eigentlich und warum ist das Thema so groß geworden? Ganz einfach gesagt: Nährstoffe sind Stoffe, die uns nähren. Also alles, was unser Körper über die Nahrung aufnimmt, um zu funktionieren, leistungsfähig zu bleiben und sich wohlzufühlen. Man unterscheidet dabei zwischen Makro- und Mikronährstoffen. Jeder fängt einmal groß an Makronährstoffe sind die Hauptbestandteile unserer Lebensmittel. Dazu gehören Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Viele bezeichnen außerdem Wasser als vierten Makronährstoff. Zurecht, denn ohne Wasser geht gar nichts. Auch Ballaststoffe werden oft extra genannt: Wir verdauen sie zwar nicht direkt, aber sie sind extrem wichtig, beispielsweise für unser Mikrobiom. Ob man sie nun offiziell mitzählt oder nicht ist am Ende nicht so wichtig denn ihr Nutzen steht außer Frage. Diese Makronährstoffe brauchen wir also um zu funktionieren. Kohlenhydrate fungieren dabei hauptsächlich als Energielieferant, Proteine als Baustoffe für Zellen, Enzyme, Hormone etc. und Fette haben sowohl eine Energie- als auch Schutz und Transportfunktion. Soweit, so logisch – oder? Was, wann und wie viel wovon? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine Verteilung der Makronährstoffe

Weiterlesen »
Ausschnitt des unteren Gesichtsdrittel einer älteren Dame

Wie unsere Haut altert

Mit 10, 15 oder auch noch 20 Jahren stellen wir uns eher Fragen wie: „Was ziehe ich morgen an?“ – aber ganz sicher nicht: „Welche Anti-Aging-Creme passt zu meinem Hauttyp?“. Wir stehen auch noch nicht kritisch vor dem Spiegel, ziehen Grimassen und zählen Fältchen wie andere Leute ihre Schritte auf der Smartwatch. Im besten Fall brauchen wir in diesem Alter weder reichhaltige Feuchtigkeitscremes noch tönende Tagespflegen, weil unsere Haut ganz von allein das mitbringt um Spannkraft, Elastizität, Frische und diese gewisse „Ich-hab-eigentlich-nichts-gemacht-und-sehe-trotzdem-gut-aus“-Fülle auszustrahlen. Mit zunehmendem Alter ändert sich das jedoch bei den meisten von uns. Lach- und Denkerfältchen beschließen irgendwann zu bleiben, unsere Haut wird trockener und empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen wie Sonnenstrahlung, Kälte oder kleinen Verletzungen. Es tauchen Flecken auf, rote Äderchen werden sichtbarer – und gefühlt ergibt sich unsere Haut von Tag zu Tag ein kleines bisschen mehr der Schwerkraft. Warum sieht man unserer Haut das Alter an? Dieser Vorgang ist absolut normal und natürlich. Hautalterung ist kein Fehler im System, sondern Teil des Lebens. Wie stark sie ausgeprägt ist, unterscheidet sich jedoch von Mensch zu Mensch und wird maßgeblich durch innere und äußere Prozesse beeinflusst. Der Einfluss der Umwelt auf unsere Haut Unsere Haut ist unter anderem

Weiterlesen »
junge frau mit geschlossenen augen sitzt freundlich im Gras

Worum es bei ganzheitlicher Ästhetik geht

Wir leben in einer Zeit, in der das äußere Erscheinungsbild ständig präsent ist. Social Media, Filter, perfekt ausgeleuchtete Bilder und bearbeitete Videos prägen unser Schönheitsideal – oft bis ins Extreme. Es geht darum, das eigene Äußere für die Außenwelt zu optimieren und zu perfektionieren. Make-up überdeckt die Haut so stark, dass sie sich manchmal wie eine zweite, aufgemalte Schicht anfühlt. Bild- und Videobearbeitung zeichnen Gesichter weicher, Taillen schmaler, Haut reiner. Kleine Unregelmäßigkeiten verschwinden mit einem Klick. Was bleibt, ist ein Ideal, das mit der Realität oft nur noch wenig zu tun hat. Maskieren statt stärken? Doch warum versuchen wir überhaupt, diese vermeintliche Schönheit künstlich zu erzeugen, anstatt sie in die Realität zu übertragen? Warum maskieren wir uns täglich, investieren hohe Summen in Foundations, Cremes, Make-up, Haarpflegeprodukte und Co., anstatt unsere körpereigene Schönheit von innen heraus zu stärken? Das Erstaunliche ist: Es ist möglich. Und langfristig ist dieser Weg nicht nur nachhaltiger, sondern oft auch günstiger – vor allem aber gesünder. Der Ursprung liegt im Inneren Unsere Haut, unsere Ausstrahlung und unser gesamtes Erscheinungsbild sind ein Spiegel innerer Prozesse. Der Startpunkt für ganzheitliche Ästhetik liegt daher nicht im Badezimmerschrank, sondern in unserem Inneren. Ernährung, Bewegung, Regeneration und Schlaf beeinflussen unmittelbar, wie

Weiterlesen »
Gesundheit und Energie

Die Zelle als Schlüssel zu Energie, Schönheit und Gesundheit

Unser äußeres Erscheinungsbild ist kein Zufall. Es ist das sichtbare Ergebnis dessen, was in unserem Inneren geschieht. Haut, Haare, Körperform, Energielevel und Ausstrahlung spiegeln wider, wie gut unsere Zellen versorgt sind, wie stabil unsere Regulationssysteme arbeiten und ob Regeneration wirklich stattfinden kann. In meiner Praxis ZellGold steht deshalb nicht allein das Symptom im Fokus, sondern immer die übergeordnete Frage: „Wie geht es den Zellen – und unter welchen Bedingungen arbeiten sie?“ Jeder Mensch besteht aus Billionen von Zellen. Sie sind die kleinsten funktionellen Einheiten unseres Körpers und gleichzeitig die Basis für Leistungsfähigkeit, Regeneration, gesundes Altern und ein stabiles Immunsystem sowie für ein gesundes, frisches äußeres Erscheinungsbild. Schönheit, Energie und Gesundheit beginnen auf Zellebene Unsere Zellen funktionieren nur dann optimal, wenn sie richtig versorgt sind und von einem passenden Umfeld umgeben sind. Beides ist gleich wichtig – und beides entscheidet darüber, ob wir uns energiegeladen, ausgeglichen und wohlfühlen oder eben nicht. „Ich mache doch eigentlich alles richtig“ – und fühle mich trotzdem nicht wohl Ich kenne viele Menschen, die genau dieses Gefühl in sich tragen: Ich ernähre mich gesund, bewege mich regelmäßig, schlafe ausreichend – und trotzdem bin ich müde, weniger leistungsfähig, schlecht gelaunt oder fühle mich nicht richtig in meiner

Weiterlesen »