
Sind Eier, Butter & Co. Schuld an meinem hohen Cholesterin?
Passend zum Osterfest und all den Eiern, die jetzt wieder auf dem Tisch landen möchte ich heute ein Thema aufgreifen, das dabei oft kritisch beäugt wird: Cholesterin. Viele kennen es vom Arztbesuch: Die Werte sind erhöht, und schnell heißt es, man solle weniger fettreiche Lebensmittel essen und besser aufs Gewicht achten. Doch wie „böse“ ist Cholesterin wirklich? Was genau steckt dahinter – und warum wird dieser Wert im Blut überhaupt gemessen? Genau das schauen wir uns jetzt genauer an. Es gibt nicht nur „gut“ oder „schlecht“ Cholesterin ist ein essenzieller Bestandteil unserer Blutfette. Ein weiterer bekannter Bestandteil sind die Triglyceride. Es gibt noch viele andere Lipidklassen, auf diese möchte ich hier aber nicht im Detail eingehen. Triglyceride fungieren im Körper vor allem als Energiespeicher. Wird unserem Körper über die Nahrung zu viel Energie in Form von Fett oder Zucker zugeführt, wandelt er überschüssige Energie in Fettreserven um. Diese werden über sogenannte Lipoproteine im Blut transportiert und in Geweben wie Fettgewebe oder auch der Leber gespeichert. Cholesterin hingegen dient nicht als Energiespeicher, sondern ist ein wichtiger „Baustoff“ für unseren Körper. Es wird benötigt für den Aufbau von Zellmembranen, die Synthese von Hormonen (einschließlich Vitamin D) und die Bildung von Gallensäuren, die




